3:1 auf dem Berg
Auf dem holperigen Geläuf beim SVD konnte sich keine hochklassige Partie entwickeln, soviel war schnell erkennbar. So bestimmten Kampf und Krampf weitgehend die Partie, SR Carsten Hoge hatte jedenfalls alle Hände voll zu tuen mit der Partie. Von einer Fan-Freundschaft, die ein Schalprojekt suggerieren könnte, war jedenfalls nicht viel zu spüren. Gut, ist halt ein Derby und da fliegen schon mal die Fetzen aber ein Uffelner Akteur (Hillermann) zur Untersuchung ins Krankenhaus und zahlreiche Gelbe und eine Ampelkarte gegen den SVD ist m.E. schon etwas viel des Guten. Am Ende steht aber die Erkenntnis, ja, fighten können die Schwarz-Gelben auch und das am Ende mit dem besseren Ertrag. Mit 3:1 behielten unsere Kicker die Oberhand, wobei sich die Hausherren durchaus als gleichwertiger Gegner zeigten und der Auswärtssieg am Ende schon mit dem Prädikat "glücklich aber nicht unverdient" versehen werden kann. Vergoldet wurden die drei Punkte noch, da die Konkurenten um die Aufstiegsplätze Federn lassen mußten. So strauchelte Teuto 2 als Tabellendritter beim Tus Recke mit 2:3 und Steinbeck kam über ein 0:0 bei Hopsten 2 nicht hinaus.
Den besseren Start hatten am Mittwochabend eindeutig die Hausherren. Und als die Uffelner Abwehr in der 12. Minute zu weit aufgerückt war nutzte der SVD dies nach einem schönen Spielzug über die rechte Seite zur 1:0 Führung. Der SVU hatte dem robusten Spiel der Hausherren in der Phase nicht viel entgegen zu setzen und so entschloss sich unser Coach durch die Einwechselung von Leon Welp auf etwas mehr Körperlichkeit im Angriff zu setzen. Und damit hatte er wohl, wie sich später zeigte, ins Schwarze getroffen. Mit dem 1:0 ging es zunächst in die Kabinen.
Unserem Trainer Mathieu Chaillan ist es in der Halbzeitpause wohl gelungen die taktische Ausrichtung neu zu kalibrieren, denn im zweiten Durchgang hielten die Schwarz-Gelben dagegen und konnten sich ihrerseits mehr Offensivanteile erarbeiten. Besagter Leon Welp war es dann, der den Umschwung herbei führte. Zunächst setzte er seinen Körper bei einer strammen Hereingabe von der linken Seite ein und zwang seinen Gegenspieler dadurch die Pille ins eigene Tor zu verlängern. Die Bude, auch wenn es letztendlich ein Eigentor war, geht wenigstens zu 50% auf sein Torekonto. Die Schwarz-Gelben waren nun dran und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für den SVU. Zehn Minuten nach seinem erzwungenen Ausgleichstreffer war Leon Welp erneut zur Stelle. Ein abgefälschter Schuß landete vor seinen Füßen und mit seiner ihm eigenen Abschlußstärke setzte er das Leder ohne zu fackeln in den Dickenberger Kasten. Die Entscheidung dann wenige Minuten später. Nach einem Foulspiel im Mittelfeld, weit vorm Dickenberger Tor, nahm sich Marvin Strotmann das Leder und verwandelte aus, sagen wir einmal 32,75 Meter unhaltbar für Dickenbers Keeper zum 3:1 Endstand.
An der Stelle noch schöne Genesungswünsche an den verletzten Levin Hillermann, wo eine Bänderverletzung diagnostiziert worden ist. An den Osterfeiertagen ist also nun spielfrei und die nächste Partie, auch ein Klassiker, am Sonntag, 12. April um 15 Uhr, beim SC Dörenthe.

Auf dem Berg erfolgreich, Leon Welp (1,5 Tore) und Strotmann
Amateure bezwingen Spitzenreiter mit 3:2
Auch gegen den dominanten Tabellenführer Lotte 4 bleiben unsere Amateure auf Siegeskurs und sorgen mit 12 Punkten aus vier Spielen nach der Winterpause für eine makellose Bilanz. Personell etwas gebeutelt besann man sich von Beginn an auf eine kompakte Abwehr und versuchte über Konterspiel zum Erfolg zu kommen. Und die Rechnung ging voll auf. Über die schnellen Christian Kotz und Marvin Hollensteiner tauchten die Schwarz-Gelben immer wieder gefährlich vorm Lotter Kasten auf und letztendlich war es Marvin, der mit einem Dreierpack gegen den Spitzenreiter glänzen konnte. Dennoch war es ein schweres Stück Arbeit, die Gäste besaßen die größeren Spielanteile scheiterten aber immer wieder am Aluminium oder am glänzend aufgelegten Uffelner Keeper Marlon Veerkamp. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, wie man so schön sagt, wurde der, am Ende knappe Vorsprung von 3:2, über die Zeit gebracht.

Waren Garanten für den Sieg, Hollensteiner (3) und Veerkamp mit glänzenden Paraden.
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Euer selbsternannter Fußballexperte
Gisi
